13 Years Old Wagyu

Dry Aged T-Bone

Filet und Entercôte in der wohl legendärsten Form. 

Katalog 

Wie beim Metzger. Wir wissen wie wichtig die Optik bei der Entscheidung ist. Darum fotografieren wir jedes Stück individuell und erstellen einen Katalog der bei Ihrer Wahl helfen soll. 

    Entrecôte

Rib Eye

T-Bone & Porterhouse

Filet, Huft & Picahna

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Beschreibung

Das T-Bone zählt zu den ikonischen Klassikern unter den Steak-Cuts – ein Stück, das Eleganz und Vielschichtigkeit in perfekter Harmonie vereint. Charakteristisch ist der T-förmige Knochen, der zwei aussergewöhnliche Muskelpartien verbindet:

Auf der einen Seite das aromatische, fein marmorierte Entrecôte, dessen Struktur von natürlichen Rückenmuskeln geprägt ist. Auf der anderen Seite das zarte Filet, dessen Beginn beim T-Bone in einer besonders feinen, butterweichen Textur erscheint.

Das Zusammenspiel beider Muskeln macht diesen Cut so besonders: Die ausdrucksstarke Tiefe des Entrecôtes trifft auf die subtile Eleganz des Filets – zwei Welten, die durch den Knochen geschmacklich noch intensiver miteinander verschmelzen.

Wir belassen die natürliche, goldene Fettschicht am Steak. Sie ist nicht nur ein Zeichen echter Handwerksqualität, sondern auch ein elementarer Geschmacksträger, der dem T-Bone beim Grillen seine unverwechselbare Saftigkeit und aromatische Tiefe verleiht.

Zubereitung

Auftauen

Das Steak für 24–36 Stunden im Kühlschrank auftauen lassen.

Salzen

Wir empfehlen entweder nach dem Grillen zu salzen oder die Methode des Dry Brining:

Das Steak grosszügig mit Salz (ca. 1 TL pro kg) einreiben und über Nacht ungedeckt in den Kühlschrank legen. Dadurch wird die Oberfläche trockener und liefert später eine intensivere Kruste.

Grill

Zwei Zonen einrichten:

Direkte Hitze für die Krustenbildung

Indirekte Hitze für das schonende Garen

1. Das Steak bei voller Hitze 2 bis maximal 4 Minuten grillen, bis die gewünschte Kruste erreicht ist.

2. Das Filet ist deutlich empfindlicher: Es sollte nur halb so lange über direkter Hitze liegen. Drehen Sie das Steak daher nach 1–2 Minuten pro Seite so, dass die Filetseite in die indirekte Zone wandert.

3. Beim Wenden besonders vorsichtig sein – tropfendes Fett kann Flammen verursachen. Sollten Flammen entstehen, das Steak sofort in die indirekte Zone verschieben, um Verbrennungen der Oberfläche zu vermeiden.

4. Das Steak anschliessend in der indirekten Zone bis zur gewünschten Kerntemperatur garen.

Kerntemperaturen:

48–52 °C: rare
52–55 °C: medium rare (innen rosa)



Im Ofen fertig garen

Alternativ kann das Steak auch im Ofen gegart werden.

Wichtig: Nur Ober-/Unterhitze verwenden. Umluft trocknet das Fleisch aus.


Temperatur-Empfehlungen:

160–180 °C: ideal zum Garziehen

80–100 °C: besonders schonend; die Garzeit verlängert sich, dafür sinkt das Risiko, den perfekten Garpunkt zu verpassen

Unser Geheimtipp

Trennen Sie einen grossen Teil der Fettschicht vor dem Grillen ab und schneiden Sie das Fett in dünne Scheiben. Legen Sie diese auf das Steak, sobald es in den Ofen kommt oder ruht.

So entfaltet das Fett seinen süss-nussigen Geschmack besonders intensiv – und kein Gramm dieses „Goldes“ geht verloren.

Natürlich eignet sich das exzellente Fett auch hervorragend, um andere Gerichte zu veredeln.

Dry Aging

Beim Dry Aging erfährt das Fleisch eine Veredelung, die Zeit, Präzision und Feingefühl vereint. Über mehrere Wochen reift es in einer perfekt gesteuerten Umgebung – bei konstant kühlen 1–3 °C, einer fein ausbalancierten Luftfeuchtigkeit von 75–85 % und einer sanften, kontinuierlichen Luftzirkulation, die den Prozess harmonisch begleitet.

Während der Reifung verdunstet Wasser langsam und gleichmässig, wodurch sich die natürliche Aromatik des Fleisches konzentriert. Gleichzeitig arbeiten körpereigene Enzyme wie stille Veredler: Sie lösen behutsam die Muskelstrukturen und schenken dem Fleisch jene unvergleichliche Zartheit, für die echtes Dry Aged bekannt ist. Die entstehende Aromatik ist charakteristisch – geprägt von nussigen, süss-buttrigen und tiefen, warmen Noten, die nur durch Geduld und handwerkliche Sorgfalt entstehen.

Wir gehen dabei bewusst einen Schritt weiter: Unsere Reifedauer ist deutlich länger als üblich und wird für jedes einzelne Tier individuell abgestimmt. Diese kompromisslose Hingabe an Qualität schafft ein Ergebnis, das sich durch aussergewöhnliche Tiefe, Eleganz und eine aromatische Finesse auszeichnet, die ihresgleichen sucht.

About the Origin

Dieses Tier verbrachte sein Leben auf den weitläufigen Weiden des Rheintals. Während der Sömmerung graste es auf den kräuterreichen Feldern und Bergwiesen  – ein natürlicher Lebensraum, der sich auch im Geschmack widerspiegelt.

 

Die grosszügige Hofstruktur ermöglicht es, die Herde in kleinere Gruppen auf separate, ausgedehnte Weiden zu verteilen, was Ruhe und ein hohes Mass an Tierwohl schafft. Selbst der Winterstall ist in verschiedene Sektoren unterteilt und verfügt über eine Terrasse, auf der die Tiere selbst im Winter die frische Luft und Sonne geniessen können.

 

Neugeborene verbringen die ersten Wochen abgetrennt von der Herde gemeinsam mit ihrer Mutter, um die Mutter-Kalb-Beziehung zu stärken – ein zusätzlicher Aufwand für den Bauern, der aber ein stressfreies und natürliches Aufwachsen für das Kalb ermöglicht.

About the Taste

Wagyu begeistert grundsätzlich durch seine zartschmelzende Textur und seinen unverwechselbaren Geschmack. Besonders speziell ist bei diesem Tier, dass es sich während seines gesamten Lebens ausschliesslich von Gras ernährte – verbunden mit einer langen, natürlichen Lebenszeit, was dem Fleisch eine bemerkenswerte geschmackliche Tiefe verleiht.

 

Durch den achtwöchigen Reifungsprozess wird diese Aromatik weiter intensiviert – das Resultat ist ein Geschmacksprofil, das in dieser Form nur selten zu finden ist. Das Fleisch überzeugt mit einer nussig-intensiven Note, während das intramuskuläre Fett eine buttrige, leicht süssliche Komponente beigibt, die das Gesamtaroma perfekt abrundet.